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Bildbearbeitung von Bilddaten PDF Drucken E-Mail

 

 

Bei der digitalen Bildbearbeitung nimmt man auf die von der Kamera gespeicherten Daten Einfluss. Das Bild wird nachträglich verändert, um es zu optimieren oder gar zu verfremden. Da gibt es kaum Möglichkeiten, die nicht zu realisieren sind. Angefangen, mit dem gewünschten Bildausschnitt, denn man aus einem Bild auswählen und das „rundherum“ abschneiden kann. Oder auch die Farbeigenschaften können auf verschiedene Arten verändert werden, um die gewünschte Aussage des Bildes zu erreichen. Kleinere Anpassungen der Helligkeit und des Kontrastes sind oft Bestandteil der Eingriffe auf das Bild. Da gilt es aber zu sagen; von einer schlechten Aufnahme kann kein „Helgen“ gemacht werden. Einfluss kann immer auf die Bilddaten genommen werden, doch das gewünschte Ergebnis ist nicht immer realisierbar.
 

Die unten aufgeführten Beispiele sollen aufzeigen, wie auf die Bilddaten Einfluss genommen werden kann, um ein optimierendes Resultat zu erlangen.

 
  ORIGINAL   BEARBEITET  
 
CROPPEN
 
         
     
 

Nach manchen Fotos wünscht man sich im Nachhinein, einen anderen Bildausschnitt gewählt zu haben. So kann ein Bildbereich nachträglich aus dem Original bestimmt werden um diesen dann auf die gewünschte Grösse aufzoomen, oder eben zu "croppen". Die störenden oder überflüssigen Bildteile werden dabei einfach weggeschnitten. Bei diesem Vorgang muss vor allem bei älteren Kameras mit kleinen Auflösungen darauf geachtet werden: Je kleiner die Bilddatei (Anzahl Glossary Link Pixel) ist, um so weniger Bildteile darf dem Original entfernt werden, da sonst das Bild "verpixelt" werden kann.

 
     
  KONTRAST & FARBE  
         
     
 

Bei schwierigen Lichtverhältnissen kann auf der Originaldatei ein störender "Grauschleier" auftreten, der dem ganzen Bild eine ermüdende Aussagekarft verleiht. Mit Hilfe einer Kontrast- und Farbsättigungsanpassung kann dieser Fehler beseitigt werden, so dass die Aufmerksamkeit wieder voll und ganz auf das Motiv gerichtet ist.

 
         
  BELICHTUNGSANPASSUNG  
         
     
 

Die Kamera muss zum Teil extreme Helligkeitsunterschiede auf einem Bild vereinen. Da sind gewisse Bereiche auf dem Bild entweder unter- oder überbelichtet. Dieser Bildfehler kann man eigentlich kaum mehr anpassen. Extrem dunkle oder helle Bereiche lassen sich kaum mehr korrigieren, ohne dass der Rest der Abbildung darunter leidet. Die einzig seriöse Möglichkeit ist, wenn das Bild im RAW-Modus der Kamera (volle Glossary Link Auflösung, ohne Komprimierung) aufgenommen wurde. Bei der RAW-Datei und einer geeigneten Software kann nachträglich auf die "Belichtungsstufen" einfluss genommen werden.

 
     
  RETUCHIEREN  
         
     
 

Es gibt zum Teil störende Bildteile, die man eigentlich nicht auf seinem Bild haben möchte. Wie hier im Beispiel dieses Pilzes. Die schwarzen Punkte auf der Oberfläche wurden hier mit anderen benachbarten Bildinformationen "überlagert" und somit wegretuschiert. Dieser Arbeitsschritt wird sehr viel in der Model / Portraitfotografie gebraucht, um die "perfekte" Haut, ohne Verunreinigungen und Sommersprossen, präsentieren zu können.

 
         
  FREISTELLEN  
         
     
 

Unter dem Begriff Freistellen, versteht man aus einer Fotografie einen Bestandteil herauszunehmen respektive auszuschneiden. Dies wird vielfach in der Werbebranche gebraucht um die Motive vor einen anderen Hintergrund zu stellen. Auch bei Collagen oder Fotomontagen ist das Freistellen interessant und eröffnet viele gestalterische Varianten, seine Bilder zu präsentieren.

 

 

 

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